German Open 2014 – der erste Auftritt der „neuen“ Nationalmannschaft

Heute ist es so weit – endlich startet wieder ein Team und eine Kombination für Deutschland!

Die neu formierte Nationalmannschaft startet zum ersten mal seit Jahren wieder als ein einheitliches Team bei ihrem Heimwettkampf den 25. German Open in Bonn. Jetzt heißt es Daumen drück für ganz Synchrodeutschland.

Wir wünschen den Aktiven und Trainerinnen viel Glück, Luft, Kraft und starke Nerven! Wir glauben an euch! Ihr habt in den letzten Monaten viel Zeit und Kraft investiert, jetzt zeigt was in euch steckt!

Natürlich auch viel Glück an das Ausrichter- und Organisationsteam!

Go Team Germany!

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1. Lehrgang mit den neuen Teams

Der erste Lehrgang der neuen National- und Jugendnationalmannschaft neigt sich dem Ende zu.
Lange ist es her, dass eine so große Mannschaft gemeinsam trainiert hat – wir hoffen das bleibt auch für die Zukunft so.

Das erste Trainingscamp für die neuen Mannschaften hat sowohl positive als auch negative Erlebnisse für die Trainerinnen hervorgebracht.

Beginnen wir mit den negativen:
Leider konnte keine einzige Trainingseinheit mit allen Aktiven durchgeführt werden. Dies hatte vielfältige Gründe:
– frühere Abreise aufgrund von fehlender Beurlaubung durch den Arbeitgeber oder die Universität
– Veranstaltungen am Uni-Campus
– frühere Abreise wegen Prüfungen in der Schule
– Krankheit
Vorallem der letzte Punkt war sehr auffällig. Einige der Aktiven sind bereits krank zur Sichtung angereist und wurden nach einer Untersuchung durch den OSP-Arzt nach Hause geschickt, andere sind leicht angeschlagen angereist und die Abwehrkräfte haben während der harten Trainingseinheiten versagt und die Krankheiten sind wieder ausgebrochen.
Hier möchte Doris an alle Aktiven und Trainerinnen appellieren, auf ihre Gesundheit acht zu geben und nur gesund zu Lehrgängen anzureisen. Die Aktiven brauchen alle verfügbaren Kräfte, da die Trainingseinheiten lang und intensiv sind und keine der Aktiven es gewohnt ist so lange und hart am Stück zu trainieren (außerdem werden sonst alle anderen angesteckt)!!!!

Nun aber zu den positiven Seiten:
Ein ganz großes Kompliment geht sowohl an die jungen Lehrgangsteilnehmerinnen der Jahrgänge 1998 und 1999 die sich hervorragend schlagen und toll entwickeln. Sie halten die Einheiten toll durch und lassen sich die Anstrengung kaum anmerken.
Ebenso möchten wir die Leistung der 3 Aktiven hervorheben, die das bisherige Programm der Lehrgänge seit August/September komplett durchgezogen haben. Wir hoffen alle machen so weiter!!!
Auch der Aufbau der neuen Kombination macht große Fortschritte. Bis Dienstag Abend waren bereits fast 2 Minuten der Choreographie fertig.
Als kleine Motivation gab es dann auch noch die neue Einkleidung für die jungen Damen.

Für den nächsten Lehrgang gilt also für alle gesund bleiben/werden und fleißig zu Hause an den Küren arbeiten. Hoffentlich finden ab sofort ALLE Einheiten mit ALLEN Aktiven statt, damit wir in Berlin ein starkes deutsches Team zu sehen bekommen……..

Aufbaulehrgang 3 und 4

Viele haben sich bestimmt bereits gewundert, wo die neuesten Beiträge bleiben.
Leider konnte ich mich die letzten Wochen nur wenig dem Blog widmen, da ich selbst einer neuen (beruflichen) Aufgabe gegenüberstand und hiervon stark beansprucht wurde/werde.
Aber hier nun der Bericht zu den letzten beiden Lehrgängen.

Aufbaulehrgang Nummer 3 – mit kleinen Schwierigkeiten

Zum dritten Lehrgang des Teams 2014, sind leider nur 7 Aktive angereist, wodurch ein effektives Gruppentraining bzw. -aufbau kaum möglich war. Hinzu kam, dass Kyra 2 Tage unter einer schweren Migräne litt und dem Team leider nicht zur Verfügung stand. Somit waren nur 6 Aktive im Wasser – damit lassen sich Formationen, Bewegungen etc nur schwer ausprobieren, da man nie das Gesamtbild sieht.
Doris entschied, dass somit erstmal an kleinen Choreographischen Details gefeilt wurde und die „Neuen“ Mädels die Choreographie der freien Gruppe erlernten. Des weiteren „durften“ die Mädels einiges an Test absolvieren, bei den Elsa immer ein fachmännisches Auge auf die Auswertung der Ergebnisse und Herzfrequenzen hatte.
Als Kyra wieder fit war, wurde dann mit der Choreographie der technischen Gruppe begonnen.

Lehrgang Nummer 4 – „daily workout“ ist wohl doch nicht der richtige Begriff

Bereits während des zweiten Lehrgangs hat Doris die Mädels darauf hingewiesen, dass JEDE zu Hause ihre Aufgaben erfüllen und top vorbereitet zu den Lehrgängen erscheinen muss – leider hatten dies einige der Mädels wieder einmal zu sehr auf die leichte Schulter genommen.
Hinzu kam, dass die Deutsche Bahn den Lehrgangsbeginn nach hinten verschoben hat – Zugverschpätungen von bis zu 1,5 Stunden.
All dies veranlasste das Trainerteam dazu, dass die Trainingseinheiten deutlich verlängert wurden. Dies ist nötig, damit nicht die gesamte Trainingsplanung der nächsten Monate über den Haufen geschmissen werden muss.
Die Trainerinnen als auch die Mädels haben nur wenig Zeit, um ein Team zu bilden und als dieses einen gemeinsamen hohen Leistungsstandard zu erreichen, damit bei der Heim-EM in Berlin nächstes Jahr eine starke deutsche Mannschaft an den Start gehen kann.
Inhalt des Trainings war vor allem der Aufbau der technischen Gruppe.

Allen Aktiven, Heimtrainer(innen), Betreuern und Eltern muss klar sein, dass die Nationalmannschaft nur sehr wenig Zeit hat, um einen Top-Auftritt zu schaffen. Im Gegensatz zu anderen Nationen steht uns allen gerade mal ca. 1/4 der Zeit zur Verfügung die andere Nationen zur Verfügung haben.
Alle Mädchen die sich dazu entscheiden, Teil der neuen (Jugend)Nationalmannschaft sein zu wollen, müssen sich über die folgenden Punkte klar sein:

– der Weg zur EM wird anstrengend und nicht immer angenehm
– Selbstdisziplin, Setzen von Prioritäten und die Strukturierung des eigenen Alltags gehören zum A und O
– zielstrebige und disziplinierte Vorbereitung für die Lehrgänge sind unabdinglich (DAILY WORKOUT)
– GEMEINSAM schaffen wir den steinigen Weg zur EM zu bewältigen

Aufbaulehrgang Nummer 2

Am gestrigen Donnerstag startete der 2. Lehrgang zum Aufbau der neuen Gruppenkür für die EM 2014 im eigenen Land.
8 ambitionierte Athletinnen, die gerne einen Platz im „Team Berlin“ ergattern möchten, arbeiten seit gestern Nachmittag mit den Trainerinnen Doris, Elsa und Raquel wieder an der Choreographie.

Die 8 Mädels und 3 Trainerinnen befinden sich bis Sonntag im Karlsruher Fächerbad und werden wieder einmal von Frau Henning und ihrem Team rundum gut versorgt. Somit sind tolle Rahmenbedingungen geschaffen, damit die Aktiven ihre beste Leistung abrufen können und die Gruppen-Choreo weiter gut voran schreitet.

Wir wünschen allen beteiligten viel Spaß und eine Menge kreativer und toller neuer Ideen für die neue Gruppe.